September 22nd, 2013,  | 0 Kommentare
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Mulhouse kennen wir Schweizer vornehmlich vom Abfliegen. An diesem Septemberwochenende gab es aber einen ausserordentlich guten Grund zum Hinfliegen. Der Ruf des Mondiale de la Bière Festivals war eher ein Schrei: Nicht nur die Anzahl Brauereien sondern auch die Namen der Brauereien machten den Ausflug ins Elsass zur Pflicht. Stone, Dieu Du Ciel, Sierra Nevada, High Point, Fuller’s Brooklyn, Dogfish Head, Boston Brewing, Nøgne Ø, Lagunitas, Glutenberg, New Belgium und so weiter und so fort – die Liste der namhaften internationalen Brauereinen war lange und vor allem grossartig.
Der Samstagnachmittag war ruhig und somit die Schlangen kurz. Tatsächlich war es sogar möglich mit den anwesenden Brauern zu plaudern und auf das eigene Bier anzustossen. Je nach Stand gab es Zapfsäulen oder die Biere wurden aus den Flaschen in ein gut portioniertes 1.25 dl Glas gefüllt. Höhepunkt waren sicherlich die Stände mit internationalem Angebot, die Brauereien ausschenkten, welche man sonst selten bis nie in Europa sieht – nicht zuletzt alle brasilianischen und kanadischen Brauereien.Gleichzeitig aber gab es auch viele kleine Brauereien, Saint Louis aus Mulhouse selber (deren Amarillo IPA allerdings ein böses DMS-Problem hatte) oder Le Brewery aus Joue-Du-Bois in Frankreich (deren ODO Stout sehr schöne Kaffee-Aromen aufwies, deren Mysterieuse Lady  Witbier allerdings ein Diacetyl-Problem hatte) oder auch Birrificio Indipendente Elav aus Italien (Sowohl Punks Do It Bitter und Grunge IPA sind durchaus gelungen, allerdings mit wenig herausragendem Charakter). Die Anzahl der ausgeschenkten Biere waren Erschöpfungszuständehervorrufende 300+. So konnte man den BOV von einem Stand zum anderen rennen sehen.Für alle welche nach 20 Bieren dann doch langsam keinen Durst mehr hatten, gab es eine Creperie, einen Käse und Wurststand, Kanadische Fritten mit Sauce oder die Boutique. Oh weh, die Boutique. In der Boutique gab es fast jedes Bier das in einer der beiden Hallen ausgeschenkt wurde als Flaschen zu kaufen. Die Preise waren, sagen wir mal, freundlich. Tatsächlich gab es das Dogfish Head 90 Minute Imperial IPA für 1.50 Euro zu kaufen. Für dieses Bier bezahlt man in den USA locker 5$ aufwärts. Etwas teurer war zwar die 10th Anniversary Edition von Samuel Adama’s Utopia. Aber die Tatsache, dass es das Bier überhaupt zu kaufen gab, ist eine kleine Sensation.Womit auch gleich das Wort für das Festival gefunden ist: Sensationell.

Probiert:

  • Brooklyn Sorachi Ace
  • Dieu du Ciel Pénombre Black IPA
  • Dogfish Head 60 Minute IPA
  • Dortmund The White IPA
  • Elav Grunge IPA
  • Elav Punks Do It Bitter
  • Elysian Space Dust IPA
  • La Bête
  • Lagunitas Lil’ Sumthin’ Sumthin’
  • Le Brewery ODO Stout
  • Le Brewery Mysterieuse Lady
  • Magic Hat Elder Betty
  • Nøgne Ø Citrus Hystrix IPA
  • Saint-Lois IPA
  • Samuel Adams American Kriek
  • Sierra Nevada Southern Hemisphere Harvest IPA
  • Sierra Nevada Summerfest Lager:
  • Stone Sublimely Self-righteous Ale:
  • Two Roads Honeyspot Road White IPA
  • Two Roads Workers Camp Saison
  • Tröegs Perpetual IPA
  • Weyerbacher Tiny Belgian-Style Imperial Stout

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