September 18th, 2014,  | 0 Kommentare
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Gerade erst in Los Angeles abgeflogen, tauchte ein Hilferuf von den Yeastie Boys auf Twitter auf: Ob es am Los Angeles Flughafen auch gutes Bier gebe. Schnell die eigene Erfahrung rapportiert und alsbald diskutierten eine neuseeländische und eine US-amerikanische Brauerei sowie ein Schweizer Blog und ein Burger-Restaurant miteinander. Ja, das war die gute Tat eines ex-Pfadfinders.

Es freut uns euch ½ der Yeastie Boys im Profil vorzustellen. Lange Rede kurzer Sinn: Hier ist Stu.

>>> English Version of this profile is here.

Name:
Stu McKinlay, Bier Fan, Snob, Geek, Trinker, Papst, Leher und Liebhaber
Brauerei:
Yeastie Boys
Funktion in Brauerei:
Head Boy
Aktueller Output:
Etwas mehr als 100‘000 Liter
Sortiment:
Pot Kettle Black, Gunnamatta, Digital IPA, White Noise, Minimatta und mehr, siehe Link
Verkaufsstellen:
Neuseeland, Australien, USA, Malaysia, Japan, Hong Kong, Noumea… im Moment ist gerade eine Ladung Biere auf dem Weg nach Schottland und Norwegen (und, vielleicht, bald auch in die Schweiz!)
Zum Bier gekommen bin ich…
Meine Eltern sind in Edinburgh geboren, zu einer Zeit als es noch eine grossartige Brauereien-Stadt war. Somit kann man mit höchster Wahrscheinlichkeit sagen, dass ich seit meiner Geburt Bier in den Adern habe. Eigentlich wollte ich ursprünglich Küchenchef werden, aber Hefezellen sind einfacher zu handhaben als Küchenhilfen.
Zu einem Bierrezept inspiriert mich…
Essen und Musik. Und manchmal sogar andere Brauer.
Erstes Bier das ich getrunken habe:
Daran kann ich mich nicht mehr erinnern – wie gesagt, hab’ ich seit meiner Geburt Bier in den Adern. Doch ich kann mich an die Zeit erinnern, in der sich alles für mich geändert hat: Als ich zum ersten Mal ein Emerson’s Bookbinder Bier getrunken habe. Das ist ein stark gehopftes neuseeländisches Bitter, das lange vor den andere Brauereien diesem Bier eine signifikante Mengen an Hopfen hinzugefügt hat.
Letztes Bier das ich getrunken habe:
Eine Büchse Garage Project Hapi Daze… Das ist eine Brauerei aus einem anderen Stadtteil (Ich habe eine Kiste von ihrem Sortiment bei einem Fotowettbewerb gewonnen. Es ist spannend, deren Angebot zu entdecken).
Liebstes Bier das ich getrunken habe:
Wo soll lich anfangen?! Emerson’s Bookbinder; der erste kommerzielle Batch von unserem Pot Kettle Black im Jahr 2008; Logsdon Farmhouse Ales Seizoen Bretta; Jolly Pumpkin Oro de Calabaza; Limburg Oude Reserve; Billy B’s Golden Malted Apple Beer; Orval
Liebster Bierstil:
Ich könnte niemals nur einen aussuchen. Ich mag alle Bierstile, wenn sie mit Nuancen gebraut sind und am delikaten Ende des Spektrums.
Lieblingshopfen:
Ein wenig bekannter neuseeländischer Hopfen mit dem Namen Wakatu.
Malzbetont oder Hopfenbetont?
Ohne Malz gibt es kein Bier.
Diese 3 Biere sollte jeder einmal probieren:
Ein Pint vom Adnam’s Southworld Bitter im The Anchor in Walberswick. Ein Mussel Inn Captain Cooker im Mussel Inn Brewpub in Onekaka, Neuseeland. Ein Rodenbach Grand Cru an einem neuseeländischen Strand mit Fish und Chips!
Biervielfalt ist:
Das was die Leute zum Bier zurückkehren lässt.
Bester Ort um Bier zu trinken (Stadt, Land, Ort):
Überall mit Freunden. Gleichzeitig habe ich eine besondere Zuneigung für das The Wheatsheaf Hotel in Adelaide im Süden von Australien. Das Pub lässt keine Wünsche offen. Eine grossartige Bar mit grossartigem Personal und Gästen, einer Brauerei hinter dem Hotel, eine grossartige Auswahl an Food Trucks und fast jeden Abend Live Musik. Für mich das perfekte Pub.
Bier bedeutet für mich:
Gemeinschaft. Historisch gesehen, orientierte sich eine Gemeinschaft um eine Brauerei herum. Zur heutigen Zeit, in der das Leben so vielfältig und flüchtig ist, gibt es in der Bierszene unterdessen viele verschiedene sich überlappende Gemeinschaften.
Bestes Bier-Erlebnis:
Viel zu viele um alle aufzuzählen. Aber es ist ein ungemeines Privileg die Welt zu bereisen, Orte und Personen zu besuchen, welche ich niemals getroffen hätte, hätte ich irgendwo auf meinem Lebensweg eine Abzweigung genommen.
Einem nicht Bier-Trinker serviere ich:
Zuerst frage ich ihn, was er gerne isst und trinkt. Dann schauen wir wohin uns das führt.
Bier passt am Besten:
Zu einem (oder mehreren) Familienmitglieder oder guten Freunden, insbesondere zu denjenigen welche am anderen Ende der Welt wohnen und ich nicht so oft sehe.
Einem Hobby-Brauer rate ich:
Erkunde alle Bierstile, denn sobald du einmal alle Bierstile kennst, hast du die grösstmögliche Palette um deine eigenen Ideen darauf aufzubauen.
Die Schweizer Bier-Szene braucht:
Die Möglichkeit neuseeländisches Bier zu probieren!
Was ich über Bier schon immer ‚mal wissen wollte:
Wie jemand Bier nicht lieben kann.
In fünf Jahren, …
Es gibt kein zurück – wir sind auf einer Lichtgeschwindigkeitsroute zu den Sternen!

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